Willkommen
bei den
Speedjunkies - Biker-Archiven
Fuer schnelle Biker/innen und andere Wahnsinnige
Daijiro Kato 
.
Grand-Prix-Rennen seit: 1996 (3. Platz beim GP 250 ccm Japan)
Erstes Podium: 1996 (3. Platz beim GP 250 ccm Japan)
Erster Sieg: 1997 (GP 250 ccm Japan)
Grand-Prix-Siege: 17
Polepositions: 9
GP-Starts: 250: 36
MotoGP: 16
Insgesamt: 52
Größte Erfolge: 2000: 3. Platz WM 250 ccm
2001: Weltmeister 250 ccm
Japan verlor einen großen Fahrer
Die Karriere von Daijiro Kato wies keinerlei Makel auf. Mit drei Jahren saß Kato auf einem Pocket-Bike, mit fünf bestritt er sein erstes Rennen und mit 16 feierte er seinen ersten Sieg in der 250er-Klasse. Seine ersten Sporen im WM-Zirkus verdiente sich der Japaner in den Jahren 1996, 1997 und 1998, als er jeweils als Wildcard-Pilot an seinem Heim-GP in Japan teilnahm. Seine Bilanz ließ bereits damals aufhorchen: Zwei Siege, ein 3. Platz! 1999 eroberte er in der "All Japan Championship" den zweiten Rang. Danach schickte ihn HRC in die WM.
Gleich bei seiner ersten kompletten Weltmeisterschaft im Jahr 2000 sorgte das asiatische Leichtgewicht in der Viertelliterklasse für Furore. Der Honda-Werksfahrer beendete die spannende Saison auf den 3. Rang hinter Weltmeister Olivier Jacque und seinem Landsmann Shinya Nakano. In seinem Debütantenjahr gelangen Kato Siege in Suzuka, Estoril, Rio und Motegi. Nicht schlecht für einen Fahrer, der vorher außer in Japan und Australien keine Erfahrungen mit anderen Strecken hatte.
2001 war Kato reif für den WM-Titel. Kein Fahrer konnte dem Japaner in der 250er-Klasse das Wasser reichen. Unangefochten wurde er auf seiner Honda Weltmeister.
2002 nahm Kato das Unternehmen "MotoGP" in Angriff. Mit der unterlegenen Honda NSR 500 schien er zunächst einer der wenigen zu sein, die den Viertakt-Piloten Paroli bieten würden.
In Jerez (Spanien) belegte er hinter Valentino Rossi den zweiten Platz. Dann aber folgten Stürze in Le Mans und Mugello. Erstmals steckte der Japaner in einer sportlichen Krise. Zum Saisonende erhielt er das gleiche Motorrad wie Rossi, eine Hightech-Viertakt-Honda, mit der er auf Anhieb in Brünn den zweiten Platz hinter Max Biaggi belegte. Kato belegte in der Gesamtwertung den 7. Platz und wurde „Rookie of the Year“.
Im Jahr 2003 wollte Daijiro endgültig angreifen. Dieser Traum zerplatzte beim Auftaktrennen im japanischen Suzuka. In der dritten Runde kam der Honda-Fahrer schwer zu Sturz und prallte in die Begrenzungsmauer. Nach 13 Tagen im Koma verstarb er 26-jährig im Hospital.
Zurück zum Archiv
Zu den Speedjunkies